Ein kuratierter Marktplatz verändert, wozu Bewertungen da sind
Bei Douglas darf nicht jeder verkaufen. Partner werden über eine Bewerbung zum Partner Program aufgenommen, und das Sortiment ist auf eine Premium-Beauty-Positionierung hin kuratiert. Das hat eine eigentümliche Folge: das übliche Marktplatzrennen — alle unterbieten und hoffen, dass die Buy Box es bemerkt — fällt weitgehend weg.
Was bleibt, sind Darstellung und Beleg. Zwei zugelassene Partner mit vergleichbaren Produkten konkurrieren auf der Produktseite selbst, und der sichtbarste Unterschied zwischen ihnen ist meist die Bewertungszahl unter den Sternen.
Beauty-Käufer lesen Bewertungen außerdem anders als in anderen Kategorien. Sie prüfen nicht, ob die Ware ankommt; sie suchen jemanden mit ihrer Haut, ihrem Haar, ihrem Typ, der sagt, dass es funktioniert hat. Menge zählt hier, weil sie es überhaupt erst wahrscheinlich macht, dass so jemand in der Liste steht.
Sechs Länder, sechs Erwartungshaltungen
Douglas führt jedes Land als eigenen Kanal, mit eigener Sprache, eigener Preisgestaltung und eigenen Liefererwartungen. Ein deutscher und ein polnischer Käufer sind nicht dieselbe Zielgruppe und sollten nicht dieselbe, wörtlich übersetzte Nachricht bekommen.
Merita sendet pro Kanal: die Nachricht geht in der Sprache des Käufers hinaus, und der Zeitpunkt wird aus dem Zustellereignis genau dieser Bestellung berechnet, nicht aus einem Durchschnitt.
Die Anfrage
Eine Nachricht, nach der Zustellung, über die marktplatzeigenen Käufernachrichten. Nichts als Gegenleistung, keine Lenkung in Richtung einer positiven Bewertung, und Bestellungen mit Beschwerde oder offener Retoure automatisch ausgeschlossen. Bei unserem laufenden Kunden hat das Fragen zum richtigen Zeitpunkt die Bewertungsquote von rund 1 auf 100 zugestellte Bestellungen auf etwa 5 auf 100 gebracht.